BRIGITTE setzt auf „lebensechte“ Models

Deutschlands meistgelesene Frauenzeitschrift läutet zum Jahreswechsel eine Trendwende ein. Der herausgebende Verlag Gruner + Jahr verzichtet ab 2010 in seinem 14-tägig erscheinenden Flaggschiff BRIGITTE auf professionelle „Magermodels“. An deren Stelle treten künftig Laienmodels in durchschnittlichen Konfektionsgrößen, die mit ihren realen Identitäten vorgestellt werden. Der Verlag ruft seine Leserinnen dazu auf, sich für Mode- und Kosmetikfotos zu bewerben. „Es werden Frauen gezeigt, die eine Identität haben, also die 18-jährige Abiturientin, die Vorstandsvorsitzende, die Musikerin, die Fußballerin“ erklärt der Chefredakteur Andreas Lebert und verweist darauf, dass modische Anregungen und Impulse immer stärker aus dem Alltagsleben kämen, weniger von anonymen Models. In zahlreichen Leserbriefen und Umfragen habe der Verlag bereits im Vorfeld der Bekanntgabe dieser Entscheidung Zuspruch erhalten. Frauen brauchten heutzutage keinen Platzhalter mehr, fügt der Chefredakteur hinzu. Die neue Epoche ohne Models beginnt mit dem Jahreswechsel. Das erste Heft, in dem durchgängig Laienmodels zu sehen sind, ist Ausgabe 2/2010, die im Abo bereits am 2. Januar erscheint…zur Zeitschrift Brigitte

Ein Gedanke zu „BRIGITTE setzt auf „lebensechte“ Models

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.